

Form
folgt Funktion. Der Begriff "form follows function" ist ein
Gestaltungsleitsatz aus Design und Architektur. Seit der bewussten Verwendung
des Begriffs Design, wird die Ergonomie zunehmend weiterentwickelt.
Spätestens seit dem zeitweiligen Siegeszug des Sitzballs Anfang der
90er Jahre wurde der Öffentlichkeit klar, dass ein möglichst dynamisches
Sitzen große gesundheitliche Vorteile bringt. Langes Stillsitzen führt
zu Schmerzen, denn jeder Körper braucht Bewegung. Dementsprechend gilt
für ergonomische Sitzmöbel vor allem, dass sie die Bewegungsfreiheit
eines Sitzenden möglichst wenig einschränken.
Doch
langes Sitzen - selbst auf einem idealen Bürostuhl - ist nur die zweitbeste
Lösung. Besser ist eine Arbeitsorganisation, die zwischendurch Haltungswechsel
ermöglicht. Zum Beispiel führen Stehpulte zu gesundheitsförderndem
Aufstehen.
Aber nicht nur Unternehmen und Institutionen sollten solche Grundsätze
beherzigen. Fast alle Tätigkeiten des täglichen Lebens können heute
unter ergonomischen Gesichtspunkten untersucht und optimiert werden,
die Arbeit am Bildschirm genauso wie das Entspannen in den eigenen vier
Wänden oder das Abendessen mit der Familie.
Ergonomie stammt von den griechischen Wörtern "ergon" (Arbeit) und "nomos"
(Gesetz) ab. Es handelt sich dabei um Naturgesetze, durch deren Berücksichtigung
die Arbeitsverhältnisse verbessert werden. Ergonomie dient der Förderung
des geistigen und körperlichen Wohlbefindens des Menschen, sowohl privat
als auch am Arbeitsplatz.
Bildmaterial: Variér, Axia BMA und Officeplus
10-12 und 14-18 Uhr
und nach Vereinbarung
87600 Kaufbeuren